Kategorie: GeschäftsberichteDeutsche Bank: Investmentbanking beschert Ackermann MilliardengewinnKategorien: Finanzkrise, Geschäftsberichtevon as am 28.4.2010 um 16:31 Uhr Während Griechenland dem Abgrund entgegentaumelt und die Finanzkrise ihr Comeback feiert, hat Josef Ackermann, Kopf der Deutschen Bank, gut lachen: Sein Institut konnte im ersten Quartal ein Ergebnis einfahren, dass der aktuellen wirtschaftlichen Lage Hohn spricht: Nach Steuern bleiben dem deutschen Bankenriesen 1,8 Milliarden Euro an Gewinn, vor Steuern sind es gar 2,8 Milliarden. Zu verdanken hat Ackermann die hervorragenden Zahlen fast ausschließlich dem Investmentbanking seines Instituts, das alleine einen Vorsteuergewinn von 2,7 Milliarden Euro ausweisen kann, ein Rekord für die Deutsche Bank. Im Umkehrschluss zeigt sich dadurch jedoch umso mehr, dass der wirtschaftliche Erfolg nicht nur der Deutschen Bank unverhältnismäßig stark vom Investmentbanking abhängig ist, das sogenannte klassische Bankgeschäft (Geldanlagen & Kreditvergabe) kaum geeignet sind, die gewünschten Renditen einzufahren. Ob das Ergebnis der Deutschen Bank aus dem ersten Quartal 2010 als gutes Zeichen gewertet werden sollte, liegt also im Auge des Betrachters. Namenswechsel: Aus KarstadtQuelle Bank wird Valovis Commercial BankKategorien: Geschäftsberichtevon as am 3.3.2010 um 16:45 Uhr Und wieder benennt sich eine Bank um: Rund ein Jahr nach ihrem Verkauf durch die mittlerweile insolvente Arcandor-Gruppe wird die KarstadtQuelle Bank am kommenden Montag zur Valovis Commercial Bank. Für die Bestandskunden bleibt dabei, wie auch bei der Umbenennung der Citibank in TARGOBANK, alles beim Alten. Die Konto- und Produktkonditionen bleiben gleich, lediglich der Name ändert sich. Die Valovis Commercial Bank jedoch muss notgedrungen einige Änderungen an der Geschäftspolitik vornehmen: Da mit Quelle der wichtigste Geschäftspartner wegfällt, wird es vor allem im Bereich Kreditfinanzierung darum gehen, neue Großkunden an Land zu ziehen. Commerzbank: Schwarze Zahlen im Januar, tiefrote in 2009Kategorien: Finanzkrise, Geschäftsberichtevon as am 24.2.2010 um 16:43 Uhr Mit einem Plus von 300 Millionen Euro ist die Commerzbank in das neue Jahr gestartet, ein Ergebnis, das besser klingt, als es eigentlich ist. Denn auch 2010 steht die Commerzbank vor großen Herausforderungen, deren Auswirkungen sich in der Bilanz bemerkbar machen werden. Daher dämpfte der Vorstand der Großbank auch unverzüglich jegliche Euphorie, die nach der Gewinnmeldung für den Januar aufgekommen war. Zurecht, wie insbesondere die Zahlen aus dem vergangenen Jahr eindrucksvoll beweisen. Mit einem Verlust von 4,5 Milliarden Euro musste die Commerzbank einen deutlich höheren Verlust ausweisen, als zuvor von Analysten erwartet worden war. Neben den Kosten der Finanzkrise muss die zweitgrößte Bank Deutschlands zusätzlich die durch die Übernahme der Dresdner Bank entstandenen Belastungen schultern. Daher erwartet die Commerzbank auch für dieses Jahr einen Verlust, auch wenn dieser deutlich geringer als im Vorjahr ausfallen soll. Commerzbank: Gemischte Gefühle bei QuartalszahlenKategorien: Geschäftsberichtevon ls am 4.11.2009 um 12:50 Uhr 120 Millionen Euro konnte die Commerzbank im vergangenen Quartal erwirtschaften, das operative Geschäft läuft in Zeiten der Finanzkrise besser als erwartet. Die Gewinnmeldung täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass die Commerzbank noch schwer an den Altlasten trägt. Auf der Verlustseite stehen Abschreibungen in dreistelliger Millionenhöhe für die Eurohypo, die ehemalige Unternehmenstochter der gelben Bank, noch weiter ins Minus wird das Ergebnis durch die Übernahme der Dresdner Bank gedrückt. Unterm Strich verbleibt ein Verlust von über einer Milliarde Euro, eine böse Überraschung, die von der Börse prompt quittiert wurde. Mit Schwung nach oben - Deutsche Bank mit MilliardengewinnKategorien: Geschäftsberichtevon as am 22.10.2009 um 15:52 Uhr Herbst 2009: Die Wirtschaft schwächelt, es drohen Massenentlassungen und der Staat ist hoch verschuldet. Josef Ackermann jedoch kann gute Nachrichten verkünden, er darf sich über einen satten Gewinn der Deutschen Bank im dritten Quartal freuen: 1,3 Millionen Euro vor Steuern weißt die größte Bank Deutschlands für die vergangenen drei Monate aus. Unproblematisch ist das vordergründig gute Geschäftsergebnis der Großbank aber nicht, hat doch das Investment Banking der Deutschen Bank den Großteil der Gewinne eingefahren. Kein Zeichen davon, dass sich das Geschäftsmodell der Banken gewandelt, dass die Finanzkrise Neuerungen und Verbesserungen in der Branche angestoßen hätte. Citigroup-Zahlen unerwartet positiv – Nur 1 Milliarde Dollar Verlust im 1. QuartalKategorien: Finanzkrise, Geschäftsberichtevon as am 17.4.2009 um 16:07 Uhr Langsam aber sicher wird der Ton der Meldungen, die aus der amerikanischen Bankenbranche kommen, positiver. Zwar musste die Citigroup im vergangenen Quartal abermals einen Verlust verbuchen, dieser fiel jedoch deutlich besser aus, als erwartet. Der Unternehmensverlust betrug in den ersten drei Monaten des Jahres rund 1 Milliarde US-Dollar und liegt damit deutlich unter dem von Finanzanalysten erwarteten Wert. Auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (über 5 Milliarden Dollar Verlust) lassen sich die Zahlen gut an. Entsprechend positiv bewerteten auch die Börsen die Quartalszahlen und sorgten für einen zwölfprozentigen Anstieg des Börsenkurses der Citigroup. |

