Kleingedruckt: Bedingungen für kostenlose Kontoführung
Wer heutzutage nach einem kostenlosen Girokonto sucht, wird schnell fündig – die meisten Banken haben mittlerweile ein Girokonto im Portfolio, bei dem die Kontoführungsgebühren entfallen. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass fast jede Bank dafür Bedingungen an den Kunden stellt, die mal mehr, mal weniger leicht einzuhalten sind.
Besonders beliebt – die Forderung nach einem monatlichen Mindesteingang oder der Nutzung des Kontos als Gehaltskonto. Der geforderte Betrag, der monatlich auf dem Konto eingehen muss, liegt meist bei etwa 1.200 Euro und ist vor allem für Studenten und Berufseinsteiger schwer zu erreichen. Genau hinsehen sollte man auch, wenn das Gehalt einmal zu spät überwiesen wird – manche Banken stellen die Kontoführungsgebühren automatisch in Rechnung, falls am ersten Tag des Monats kein Geld auf dem Konto eingeht. In diesem Fall sollte man sich sofort persönlich an die Bank wenden, in der Regel zeigen sich die Banken hier kulant.
Auch eine „regelmäßige Nutzung“ des Kontos wird oft gefordert, wobei die genaue Definition von Bank zu Bank variiert. Diese Bedingung stellen Banken auch häufig, wenn bei Kontoeröffnung ein Bonus versprochen wird – so wird vermieden, dass Kunden das Girokonto als Zweit- oder Drittkonto eröffnen, nur um den Bonus „abzustauben“.
Unser Tipp: Man sollte sich für ein Girokonto entschließen, dessen eventuelle Bedingungen man leicht erfüllen kann, damit man nicht doch immer mal wieder in die „Gebührenzone“ rutscht.
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Dieser Beitrag wurde am 10. 2. 2010 um 18:36 Uhr verfasst und in den Kategorien Girokonto eingetragen.
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