Deutsche Bank: Investmentbanking beschert Ackermann Milliardengewinn
Während Griechenland dem Abgrund entgegentaumelt und die Finanzkrise ihr Comeback feiert, hat Josef Ackermann, Kopf der Deutschen Bank, gut lachen: Sein Institut konnte im ersten Quartal ein Ergebnis einfahren, dass der aktuellen wirtschaftlichen Lage Hohn spricht: Nach Steuern bleiben dem deutschen Bankenriesen 1,8 Milliarden Euro an Gewinn, vor Steuern sind es gar 2,8 Milliarden.
Zu verdanken hat Ackermann die hervorragenden Zahlen fast ausschließlich dem Investmentbanking seines Instituts, das alleine einen Vorsteuergewinn von 2,7 Milliarden Euro ausweisen kann, ein Rekord für die Deutsche Bank. Im Umkehrschluss zeigt sich dadurch jedoch umso mehr, dass der wirtschaftliche Erfolg nicht nur der Deutschen Bank unverhältnismäßig stark vom Investmentbanking abhängig ist, das sogenannte klassische Bankgeschäft (Geldanlagen & Kreditvergabe) kaum geeignet sind, die gewünschten Renditen einzufahren.
Ob das Ergebnis der Deutschen Bank aus dem ersten Quartal 2010 als gutes Zeichen gewertet werden sollte, liegt also im Auge des Betrachters.
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Dieser Beitrag wurde am 28. 4. 2010 um 16:31 Uhr verfasst und in den Kategorien Finanzkrise | Geschäftsberichte eingetragen.
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