Commerzbank: Schwarze Zahlen im Januar, tiefrote in 2009
Mit einem Plus von 300 Millionen Euro ist die Commerzbank in das neue Jahr gestartet, ein Ergebnis, das besser klingt, als es eigentlich ist. Denn auch 2010 steht die Commerzbank vor großen Herausforderungen, deren Auswirkungen sich in der Bilanz bemerkbar machen werden. Daher dämpfte der Vorstand der Großbank auch unverzüglich jegliche Euphorie, die nach der Gewinnmeldung für den Januar aufgekommen war.
Zurecht, wie insbesondere die Zahlen aus dem vergangenen Jahr eindrucksvoll beweisen. Mit einem Verlust von 4,5 Milliarden Euro musste die Commerzbank einen deutlich höheren Verlust ausweisen, als zuvor von Analysten erwartet worden war. Neben den Kosten der Finanzkrise muss die zweitgrößte Bank Deutschlands zusätzlich die durch die Übernahme der Dresdner Bank entstandenen Belastungen schultern. Daher erwartet die Commerzbank auch für dieses Jahr einen Verlust, auch wenn dieser deutlich geringer als im Vorjahr ausfallen soll.
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Dieser Beitrag wurde am 24. 2. 2010 um 16:43 Uhr verfasst und in den Kategorien Finanzkrise | Geschäftsberichte eingetragen.
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