Archiv: November 2009Das Land wo die Milliarden blühen – Bundesbank hält enorme Abschreibungen bei Banken für notwendigKategorien: Finanzkrisevon as am 26.11.2009 um 16:20 Uhr Gesunde Banken wünschen sich nicht nur Josef Ackermann und die erste Garde der Bundespolitik. Jeder Sparer kann sich nur ein stabiles und gesundes Finanzsystem wünschen. Wenn die Aussagen des Bundesbank-Chefs Axel Weber ins Schwarze treffen, ist Deutschland jedoch aktuell noch weit davon entfernt, zu einem Land der Glückseligen zu werden. Abschreibungen in Höhe von bis zu 90 Milliarden Euro macht der Großbänker bei den deutschen Instituten aus, ein klares Zeichen dafür, dass immer noch nicht alle Risiken in den Bilanzen der Banken einkalkuliert sind. Trotz dieser Zahlen steht Deutschland laut Bundesbank vor allem aufgrund des niedrigen Verschuldungsgrads der privaten Haushalte besser da als viele andere Staaten. So ist auch, im Gegensatz zu den USA, der Immobiliensektor weitgehend gesund. Entwarnung kann dennoch nicht gegeben werden. norisbank kurbelt Weihnachtsgeschäft an: Festliche Zinsen beim FestpreiskreditKategorien: Ratenkredit, Kredit, Zinsänderungvon ls am 18.11.2009 um 17:13 Uhr Vor Weihnachtsangeboten und Feiertags-Aktionen werden sich Konsumenten in den nächsten Wochen kaum retten können. Vor allem im Einzelhandel stellt der Umsatz des letzten Quartals einen beträchtlichen Teil der Jahresbilanz dar. In diesem Jahr werden es jedoch auch vermehrt die Banken und Dienstleister sein, die um ein Stück vom Kuchen kämpfen. Die norisbank hat sich mit ihrer Sonderaktion „Winterspecial“ vorerst in eine andere Richtung begeben als die Konkurrenz: Die Zielgruppe der Kredit-Sonderaktion sind nicht Sparer, sondern Kreditinteressenten , deren Zahl gerade um Weihnachten überdurchschnittlich hoch sein dürfte. Bei den Bonuszinssätzen für die Laufzeiten 36 und 48 Monate sind für den Kreditnehmer bis zu 3,00 Prozentpunkte Ersparnis im Gegensatz zum herkömmlichen Zins möglich, die Sonderzinsen sind allerdings eng an die Rahmenkonditionen geknüpft. Wer nicht auf frei gewählte Laufzeit und Kreditsumme verzichten möchte, kann ein Darlehen jedoch auch schon ab 4,90 Prozent p.a. erhalten. Geordneter Rückzug – Bank of Scotland senkt TagesgeldzinsenKategorien: Zinsänderung, Tagesgeld, Geldanlagevon ls am 11.11.2009 um 15:43 Uhr Mit harten Bandagen musste die Bank of Scotland nicht kämpfen, um sich viele Wochen auf Platz 2 unseres Tagesgeldvergleichs zu halten. Ohne das unbedingte Ziel, der 1822direkt Platz1 streitig zu machen und ohne Druck von unten, schien es sich die Bank richtig gemütlich gemacht zu haben. Wer jetzt, da die ersten Anbieter den Kampf um Kunden und ihr Erspartes wieder aufnehmen und einzelne Zinserhöhungen Bewegung in den Markt bringen, mit Gegenwehr der BoS gerechnet hat, wird jedoch eines besseren belehrt. Statt sich in eine Zinsschlacht hineinziehen zu lassen, hat die Bank of Scotland mit einer Zinssenkung von 2,50 Prozent auf 2,30 Prozent p.a. reagiert und der ING-DiBa freimütig den Platz hinter der 1822direkt überlassen. Bleibt man beim Bild des „Zinskampfs“, kann dieses Vorgehen der erste Schritt eines geordneten Rückzugs oder auch nur eine kurze Verschnaufpause vor einem schweren Gefecht sein. Eine Top Ten der Tagesgeldanbieter ohne die schottische Direktbank ist kaum mehr vorstellbar, lassen wir uns also überraschen, wie die langfristige Strategie aussieht. SWK Bank greift an: Neuer Look, neues Glück?Kategorien: Geldanlage, Festgeld, Zinsänderungvon ls am 9.11.2009 um 15:36 Uhr Lange gab es weder im Festgeld- noch im Tagesgeldbereich nennenswerte Änderungen der Konditionen, doch langsam aber sicher kommt wieder etwas Bewegung in die Zinsen. Die Flaute hat die SWK Bank genutzt, um mit neuem Look und verbesserten Festgeldzinsen auf Kundenfang zu gehen. Mit 2,55 Prozent p.a. für 12 Monate und 2,80 Prozent für 24 Monate Anlagedauer sichert sich die SWK Bank vorerst einen Platz unter den Top-Festgeldanbietern. Wer sein Geld für maximal 6 Monate anlegt, kann wie bisher mit bis zu 2,00 Prozent rechnen. Wie lange die SWK Bank sich auf ihrer guten Position halten wird, hängt jetzt vor allem von der Reaktion der anderen Anbieter aus dem Fest- und Tagesgeldbereich ab – und die wird wohl nicht allzu lange auf sich warten lassen. Commerzbank: Gemischte Gefühle bei QuartalszahlenKategorien: Geschäftsberichtevon ls am 4.11.2009 um 12:50 Uhr 120 Millionen Euro konnte die Commerzbank im vergangenen Quartal erwirtschaften, das operative Geschäft läuft in Zeiten der Finanzkrise besser als erwartet. Die Gewinnmeldung täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass die Commerzbank noch schwer an den Altlasten trägt. Auf der Verlustseite stehen Abschreibungen in dreistelliger Millionenhöhe für die Eurohypo, die ehemalige Unternehmenstochter der gelben Bank, noch weiter ins Minus wird das Ergebnis durch die Übernahme der Dresdner Bank gedrückt. Unterm Strich verbleibt ein Verlust von über einer Milliarde Euro, eine böse Überraschung, die von der Börse prompt quittiert wurde. |
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