Archiv: April 2009Mercedes-Benz Bank senkt Tagesgeld- und FestgeldzinsenKategorien: Geldanlage, Tagesgeld, Festgeld, Zinsänderungvon as am 28.4.2009 um 14:10 Uhr Noch vor Beginn des neuen Monats ändert die Autobank von Mercedes-Benz den Zinssatz ihres Tagesgeldangebots: Statt wie bisher 3,00 Prozent p.a. zu zahlen, gibt es ab Donnerstag, dem 30. Mai, nur noch 2,40 Prozent. Auch im Festgeldbereich ändert die Bank einige Konditionen, hiervon betroffen ist das Mercedes-Benz Bank Festgeld, nicht jedoch die Mercedes-Benz Bank Festzinsanlage. Während es für die Festzinsanlage auch im Mai weiterhin 3,50 bis 4,20 Prozent Zinsen p.a. geben wird, senkt die Bank den Zins auf das Festgeldkonto auf maximal 2,75 Prozent (bei einer einjährigen Laufzeit). Keine guten Neuigkeiten für Sparer, aber daran sollte man mittlerweile gewöhnt sein. Aus alt mach neu – comdirect präsentiert runderneuertes GirokontoKategorien: Girokontovon as am 23.4.2009 um 15:32 Uhr Nachdem die comdirect erst vor kurzem durch eine Zinserhöhung bei ihrem Tagesgeldkonto aufgefallen ist – 4,00 Prozent p.a. gibt es noch bis Ende August – folgt nun die nächste größere Änderung im Produktportfolio der Commerzbank-Tochter. Ab sofort ist das comdirect Girokonto für alle Kunden kostenlos, ein monatlicher Mindesteingang ist nicht mehr erforderlich. Zudem entfallen alle gesonderten Girokonten, zum Beispiel für Studenten. Es gibt also nur noch ein Konto für alle Kunden. Darüber hinaus bietet das überarbeitete Girokonto auch eine kostenlose Visa Card, mit der weltweit kostenlos Geld abgehoben werden kann. Weiterhin haben alle Neukunden die Möglichkeit, zusätzlich zu ihrem Girokonto ein kostenloses Tagesgeldkonto abzuschließen, dass – wie bereits erwähnt – noch bis Ende August mit 4,00 Prozent verzinst wird. Als zusätzliches Schmankerl bietet comdirect bei aktiver Nutzung noch einen Willkommensbonus über 50 Euro, den sich die Kunden sichern können. Etwas ungewöhnlicher ist der Abschiedsbonus von 50 Euro, eine Art Entschädigungszahlung, die unzufriedenen Kunden winkt. Sie soll wohl vor allem unentschlossene Kunden dazu bewegen, das Konto der comdirect einmal zu testen. Weichzins beim Festgeld – Aktuelle Festgeldangebote im VergleichKategorien: Festgeld, Geldanlagevon as am 21.4.2009 um 16:57 Uhr Nach den Zinssenkungen der vergangenen Monate sehen die Angebote der Banken im Festgeldbereich etwas trostlos aus. Eine Verzinsung von 5 Prozent oder mehr ist in weite Ferne gerückt, viele Anbieter offerieren sogar weniger als 3 Prozent p.a.. Doch auch in Zeiten niedriger Leitzinsen lässt sich das eine oder andere gut verzinste Angebot finden. Laufzeiten von weniger als einem Jahr sind bei Festgeld selten empfehlenswert, da hier die Zinsen meist niedriger sind, als bei einem oder mehreren Jahren Laufzeit. Wer sein Geld nicht so lange fest anlegen möchte, ist in den meisten Fällen mit einem Tagesgeldkonto besser bedient. Allerdings ist es zur Zeit auch nicht ratsam, sein Geld deutlich länger als für ein oder zwei Jahre anzulegen, da mittelfristig mit steigenden Zinsen zu rechnen ist. Wer also jetzt auf ein gut verzinstes fünfjähriges Festgeld setzt, wird sich vielleicht in zwei Jahren ärgern, nicht von den steigenden Zinsen profitieren zu können. Betrachten wir also das einjährige Festgeld: Der höchste Zinssatz liegt bei 4,00 Prozent p.a., er wird von den drei niederländischen Banken Credit Europe Bank, GarantiBank und DHB Bank angeboten. Die Einlagensicherung liegt jeweils bei 100% und gilt bis zu einer Höhe von 100.000 Euro. Nach den Banken aus dem Nachbarland folgt lange nichts, bis die SWK Bank mit 2,75 Prozent Zinsen auftaucht. Kurzum machen derzeit lediglich holländische Banken den Anlegern ein Angebot, das interessant ist. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass nach der Abgeltungssteuer und der Inflation von den 2,75 Prozent der SWK Bank lediglich rund 1,50 Prozent reale Rendite übrig bleiben. Citigroup-Zahlen unerwartet positiv – Nur 1 Milliarde Dollar Verlust im 1. QuartalKategorien: Finanzkrise, Geschäftsberichtevon as am 17.4.2009 um 16:07 Uhr Langsam aber sicher wird der Ton der Meldungen, die aus der amerikanischen Bankenbranche kommen, positiver. Zwar musste die Citigroup im vergangenen Quartal abermals einen Verlust verbuchen, dieser fiel jedoch deutlich besser aus, als erwartet. Der Unternehmensverlust betrug in den ersten drei Monaten des Jahres rund 1 Milliarde US-Dollar und liegt damit deutlich unter dem von Finanzanalysten erwarteten Wert. Auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (über 5 Milliarden Dollar Verlust) lassen sich die Zahlen gut an. Entsprechend positiv bewerteten auch die Börsen die Quartalszahlen und sorgten für einen zwölfprozentigen Anstieg des Börsenkurses der Citigroup. netbank und comdirect setzen weiter auf sinkende ZinsenKategorien: Zinsänderung, Festgeld, Tagesgeld, Geldanlagevon as am 15.4.2009 um 16:53 Uhr Kaum sind die Feiertage vorüber, schon wird im Tages- und Festgeldbereich weiter kräftig an der Zinsschraube gedreht. So senkt die Commerzbank-Tochter comdirect die Zinssätze ihrer Festgeldanlagen, die nun im Bereich von 1,00 bis 3,00 Prozent p.a. rangieren. Das mit einem, zwei und drei Monaten Laufzeit angebotene Festgeld bietet ab sofort eine maximalen Zins von 1,30 Prozent, während das auf längere Laufzeiten ausgerichtete Laufzeitkonto immerhin maximal 3,00 Prozent (bei zwei Jahren) verspricht. Die netbank wiederum passt die Zinssätze von Tages- und Festgeld an. Neukunden bekommen ab sofort 2,75 statt 3,75 Prozent Zinsen fürs Tagesgeld, an Festgeldanlagen Interessierte müssen sich ab sofort mit maximal 2,00 Prozent p.a. zufrieden geben (Laufzeit 12 Monate). ING muss umstrukturieren – ING-DiBa nicht betroffenKategorien: Finanzkrisevon ls am 9.4.2009 um 16:11 Uhr Der kurze Schreck, den die Meldung über eine eventuelle Trennung der ING von der deutschen Tochter ING-DiBa auslöste, ist bereits wieder vorbei. Die ING-DiBa, Deutschlands größte Direktbank, muss Berichten der Financial Times Deutschland zufolge keinen Käufer suchen, sondern bleibt weiterhin ein Tochterunternehmen der niederländischen ING. Abgesehen davon wird es bei der ING jedoch unausweichlich zu Veränderungen kommen. Der niederländische Versicherungs- und Finanzkonzern ING wird auf Druck der EU-Kommission weite Teile seines Geschäfts veräußern müssen, um die Auflagen für die bereits erhaltene staatliche Unterstützung zu erfüllen. Voraussichtlich wird es zu einer Trennung der Geschäftsbereiche Versicherungen und Finanzen kommen. Außerdem wird die ING wohl für eine Reihe von Tochterunternehmen Käufer suchen müssen. Jan Hommen, der Vorstandschef der ING, bekräftigt jedoch, dass durch die Beschränkung auf das Kerngeschäft eine Stärkung des Unternehmens erreicht werde. |
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