Tagesgeld
Von Topzinsen und Lockangeboten
Nicht immer hält der vermeintliche Topzins, was er verspricht. Je höher der Zinssatz, desto mehr Sternchen und Fußnoten verbergen sich oft im Kleingedruckten. Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Abschluss eines Tagesgeldkontos achten sollten.
Die Zinsgutschrift
Werden die Zinsen monatlich, vierteljährlich oder jährlich durch die Bank ausgezahlt? Je häufiger die Auszahlung der Zinsen auf das Tagesgeld erfolgt, desto besser für den Kunden, da er vom Zinseszinseffekt profitiert. Letztendlich machen die durch den Zinseszins verursachten Unterschiede jedoch meist weniger als einen zehntel Prozentpunkt aus.
Aktionszinsen
Vorteilhaft sind mitunter besondere Zinskonditionen für bestimmte Zielgruppen. Gerade Neukunden werden von den Banken heftig mit „Extrazinsen“ oder „Topzinsen“ umworben. Der Spitzenzins liegt meist einen halben bis einen Prozentpunkt über dem Zins für Bestandskunden, gilt aber nur für einen begrenzten Zeitraum, meist einige Monate bis ein halbes Jahr. Nach Ablauf der Frist fällt der Zinssatz auf das Niveau für Bestandskunden.
Produktkombinationen
Hohe Tagesgeldzinsen oder Startguthaben gibt es nicht selten auch beim Abschluss eines Kontos in Verbindung mit einem anderen Produkt eines Anbieters. Schließt ein Kunde beispielsweise bei einem Onlinebroker ein Depot ab, erhält er dazu häufig ein gut verzinstes Tagesgeldkonto. Aber auch hier gilt: Ist der Kunde erst einmal gewonnen, pendeln sich die anfänglich hohen Zinsen bald auf dem marktüblichen Niveau ein.


