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Festgeld vs. Tagesgeld

Bei sinkenden Zinsen auf Festgeld setzen

Festgeld vs. Tagesgeld Wer mit steigenden Zinsen rechnet, hat keinen Grund, sein Geld zu einem festen Zins und mit einer festen Laufzeit anzulegen. Auf einem Tagesgeldkonto ist es unter diesen Umständen besser aufgehoben. Wer jedoch mit sinkenden Zinsen rechnet, tut gut daran, sein Guthaben möglichst langfristig zum aktuellen Zinssatz anzulegen.

Ein ideales Produkt hierfür ist das meist hoch verzinste, sichere und unkomplizierte Festgeldkonto. Allerdings existiert mit dem Tagesgeld ein äußerst aggressiv vermarktetes Produkt, das in direkter Konkurrenz zum Festgeld steht. Die Tagesgeldzinsen sind mehrheitlich kaum niedriger, zudem sind Einlagen auf dem Tagesgeldkonto nicht gebunden und können jederzeit abgehoben werden. Andererseits kann man beim Festgeld durchaus einen halben Prozentpunkt mehr bekommen als beim Tagesgeld. Ein weiterer Vorteil ist die einfachere Struktur des Produkts, bei Festgeldkonten muss man sich keine Sorgen um Lockzinsen und mögliche Zinsanpassungen machen.


Festgeld - eine Wette auf die Zinsentwicklung

Im Mittelpunkt einer Entscheidung für Tagesgeld oder Festgeld sollte aber die erwartete Zinsentwicklung stehen. Rechnet man mit steigenden Zinsen, sollte man sich nicht langfristig binden und als Anlageform ein Tagesgeldkonto wählen, bei dem man täglich über sein Geld verfügen kann. So kann man kurzfristig auf ein besser verzinstes Konto wechseln. Anders sieht es aus, wenn in den kommenden Monaten oder gar Jahren mit niedrigeren Zinsen zu rechnen ist. Dann lohnt es sich, sein Guthaben auf einem Festgeldkonto anzulegen und weiterhin von dem beim Abschluss vereinbarten hohen Zinssatz zu profitieren.


Festgeld kompakt:

Vorteile Festgeld:

  • höherer Zins als bei Tagesgeld
  • fester Zins über die gesamte Laufzeit
  • einfaches Produkt

Nachteil Festgeld:

  • Geld nicht kurzfristig verfügbar